Rezension zu „Rhythm and Love: Lizzy und Steve“


Daten:

Rhythm and Love: LIzzy und Steve von Sophie Fawn – Impress – 308 Seiten – ISBN: 978-3646605082 – 3,99€ (eBook) – veröffentlicht am 02. Mai 2019

Klappentext:

Lizzy will mit der Welt der oberflächlichen Promis und Sternchen absolut nichts zu tun haben. Deswegen sträubt sich die talentierte Fotografin auch zuerst dagegen, mit den berühmten Musikern der Rockband »Bad Weeds« zu arbeiten. Schließlich verkörpert der – zugegebenermaßen unglaublich gut aussehende – Badboy und Drummer Steve so gar nicht ihr Ideal eines ehrlichen und bodenständigen Mannes. Aber dann eilt gerade er ihr ungefragt zu Hilfe und Lizzy kommen erste Zweifel, ob ihre Vorurteile gerechtfertigt sind. Vielleicht steckt doch mehr hinter der Fassade des Musikers, als sie für möglich gehalten hätte…

Meine Meinung:

Mit Lizzy und Steve geht die Rhythm and Love Reihe schon in die vierte Runde. 
Steve hat man ja in den vorherigen Teilen immer schon mal erleben dürfen. Aber auch Lizzy kennt man schon aus dem dritten Teil.

Steve ist der Frauenheld der Band. Immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und seine beste Freundin Sammy ist fast immer an seiner Seite.
Doch es gibt auch eine andere Seite an Steve, die nur sehr wenige Menschen kennen. Er ist ein absolut sympathischer Charakter und ich mochte ihn schon in den anderen Teilen sehr gerne. 

Lizzy ist eine tolle Fotografin. Deshalb bekommt sie auch die Chance Bandfotos mit den Weeds zu machen. Allerdings ist sie gar nicht so begeistert davon wie sie es eigentlich sollte. Denn auch wenn es eine riesige Chance für sie ist, eigentlich steht Lizzy den Rockstars skeptisch gegenüber.

Lizzy und Steve sind eine sehr spannende Mischung. Oft will man einen von beiden schütteln. Gerade Steve schafft es immer wieder, dass die Dinge die er sagt oder tut ganz falsch bei Lizzy ankommen. Das macht es ihm wirklich nicht sehr leicht. 
Doch es gibt einige Momente zum Schmunzeln. Lizzy und Steve haben einige wirklich interessante Gespräche.
Manchmal war es nicht so leicht für mich als Leser mit Lizzy. Sie hat es also nicht nur Steve schwer gemacht. Denn sie hat so einige Vorurteile. Im Verlauf der Story erfährt man auch warum das so ist. Doch erst einmal ist es schwer Lizzy´s Handeln immer nachzuvollziehen.
Trotzdem merkt man eine Entwicklung bei beiden Charakteren. Und das hat mir sehr gefallen. 

Auch wie sich die Beziehung der beiden entwickelt gefällt mir. Denn es ist realistisch. Nichts was innerhalb von zwei Wochen auf einmal die große Liebe ist. Hier geht alles Stück für Stück und jeder der beiden hat auch mit sich selber zu kämpfen. 

Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und locker. Die einzelnen Teile können ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Allerdings lohnt es sich wirklich auch vorher zu lesen was den anderen Mitgliedern der Weeds so passiert. Denn es wird immer mal locker aufgegriffen, so das es eine fortlaufende Handlung ist. 

Insgesamt hat mir auch der vierte Teil der Rhythm and Love Reihe sehr gut gefallen. Ich hatte tolle Lesestunden und hoffe sehr auf einen fünften Teil, der vielleicht noch einmal die Geschichte von Sammy und Jayden aufgreifen wird. 
Von mir bekommt „Rhythm and Love: Lizzy und Steve“ 4 von 5 Lesekatzen.