Rezension zu „Maybe this Love: Und plötzlich ist es für immer“


Daten:
Maybe this Love – Und plötzlich ist es für immer – von Jennifer Snow – Lyx Verlag – 360 Seiten – ISBN: 978-3736308374 – 10,00€ – veröffentlicht am 28. Februar 2019

Klappentext:

Ein Playboy wird gezähmt 

Als NHL-Star genießt Ben Westmore die Vorzüge seines Ruhms: wilde Partys und unverbindliche Affären. Doch als eine heiße Nacht in Vegas im Desaster endet, werden ihm zwei Dinge klar. Erstens sollte er eine Zeitlang die Frauen meiden und zweitens braucht er dringend rechtlichen Beistand. Ersteres ist jedoch schnell vom Tisch, als sein Blick auf die Anwältin der Gegenseite fällt. Jetzt hat Ben nur noch ein Ziel: Olivias Herz zu erobern … 

Meine Meinung:

Nachdem mich der erste Teil der Reihe leider nicht so gefallen konnte, war ich sehr gespannt wie mir dieser Teil gefallen würde.

Dieses Mal geht es um Ben Westmore. Er hält nichts von festen Beziehungen und genießt es als Eishockeystar immer neue Frauen kennenzulernen. 
Er hat auf jeden Fall Humor und seine Familie ist ihm sehr wichtig. Manchmal erscheint Ben vielleicht etwas oberflächlich aber wirklich liebevoll und fürsorglich. 
Das Silvester bei ihm so ausartete das er eine unbekannte geheiratet hat ist ihm sehr unangenehm denn vor allem der Ruf seiner Mannschaft ist für Ben wichtig.

Olivia ist eine erfolgreiche Anwältin. Sie verteidigt die Frau von Ben. Deshalb hält sie am Anfang auch nicht viel von ihm.
Sie wirkt anfangs oft etwas kühl. Aber sie weiß was sie will und sie möchte auf jeden Fall ein Kind. Egal ob mit Mann oder ohne. Deshalb hat sie angefangen sich einer künstlichen Befruchtung zu unterziehen. 
Auch wenn Olivia im ersten Moment sehr taff wirkt, ist sie eigentlich auch etwas unsicher und einsam. 

Diese beiden Charaktere passen für mich auf jeden Fall wesentlich besser zusammen als Bens Bruder Jackson und Abigail.
Die Chemie zwischen Ben und Olivia stimmt einfach. Es gab einige tolle und auch lustige Dialoge aber man merkt auch das die beiden sich anziehend finden auch wenn die Scheidung von Ben und Olivias Job als Anwältin der Gegenseite es nicht gerade einfach macht.

Auch hier wird wieder in der 3. Person erzählt. Ich muss ehrlich sagen bei dem Schreibstil von Jennifer Snow finde ich das nicht so gut gewählt. Es ist dadurch wirklich schwer einen Zugang zu den Protagonisten zu finden. Und irgendwie habe ich immer wieder das Gefühl das man nur an der Oberfläche bleibt. Mir fehlt einfach irgendwie das mitfiebern und gespannt darauf warten was passiert. 
Ich finde es auch sehr schade das bis jetzt alle Teile der Reihe immer so abrupt enden. 

Hier war der Einstieg für mich wesentlich leichter als beim ersten Teil aber dafür zog es sich dann ab der Mitte. 
Für mich fehlte auch hier einfach die Spannung. Es muss nicht immer das große Drama sein aber irgendwie werden hier die Probleme gelöst ohne das die Protagonisten wirklich handeln müssen. 

Insgesamt hat mir dieser Teil etwas besser gefallen. Trotzdem konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Die Entwicklung von Ben und Olivia war für mich nicht ganz glaubwürdig und auch nicht nachvollziehbar. Ich hatte manchmal den Eindruck das nichts von ihren vorherigen Charakterzügen noch vorhanden ist. 

Aktuell bin ich noch unsicher ob ich den letzten Teil der Reihe noch lesen soll. Von mir bekommt „Maybe this Love – Und plötzlich ist es für immer“ 3 von 5 Lesekatzen.