Rezension zu „In meinen Träumen seh ich dich“


Daten:


In meinen Träumen seh ich dich von Monica James – Fischer Taschenbuch – ISBN: 978-3596702497 – 10,99€ – veröffentlicht am 24. Juli 2019

Klappentext:

Victoria will ihren Albträumen entkommen und zieht an einen neuen Ort. Am schönsten Tag ihres Lebens wurde sie überfallen, und ihr Freund Bryan half ihr nicht. Stattdessen rannte ein unbekannter Retter auf sie zu. Mehr weiß sie nicht mehr von dem schrecklichen Ereignis, nur dass sie Bryan nicht verzeihen konnte. Nun will sie Ruhe finden, doch die Begegnungen mit Jude lassen ihr Herz schneller schlagen. Bald weiß er alles über sie, hüllt sich jedoch selbst in Schweigen. Welches Geheimnis verbirgt er vor ihr? 

Meine Meinung:

Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut. Für mich war es das erste Buch von Monica James. Das Cover ist mir direkt ins Auge gestochen. Es ist wirklich wunderschön. Auch der Klappentext versprach wirklich eine interessante Geschichte. 

Diese Geschichte dreht sich um Victoria. Nach einem traumatischen Erlebnis betrügt ihr Mann sie auch noch mit der eigenen Schwester. Gezeichnet von PTSB fasst sie den Entschluss an einen See zu ziehen um ihr altes Leben hinter sich zu lassen und langsam daran zu arbeiten die Albträume aus ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen. 
Kaum am See begegnet sie auch schon ihrem geheimnisvollen Nachbarn Jude. Und irgendwie hat Jude das Talent immer genau dann aufzutauchen, wenn Victoria eigentlich ihre Ruhe haben will. 
Doch auch wenn Jude nach und nach fast alles aus Victorias Leben weiß so gibt er doch aus seinem eigenen Leben nicht wirklich viel preis. 

Die Geschichte ist in vier Teile aufgeteilt. Sie sollen die vier Entwicklungsstadien eines Schmetterlings widerspiegeln. 
Und die Story startet auch wirklich spannend. Man erlebt welches traumatische Erlebnis Victoria erfahren musste und wie es danach für sie nicht weniger schwierig weitergeht. 
Die ersten Seiten habe ich wirklich verschlungen und konnte mich extrem gut in Victoria hineinversetzen. 

Leider bleibt es aber nicht so. Irgendwann habe ich mich wirklich durch das Buch gequält. Wollte es aber dann doch noch beenden. Die Handlung ist aber extrem vorhersehbar. Außerdem wird es immer unrealistischer. So viele Zufälle kann es einfach nicht geben. Man kann nicht viel darauf eingehen ohne zu spoilern. Aber wie soll eine alte Freundin auf einmal vor der Türe stehen, wenn man vorher gar keinen Kontakt hatte? Woher wusste sie das Victoria an den See gezogen ist? Ähnlich unglaubwürdige Zufälle gab es leider immer wieder. 

Ich bin am Ende wirklich traurig denn ich hatte wirklich die Hoffnung auf eine spannende Story. Und wenn man nach den ersten 50 Seiten geht dann hatte dieses Buch auch wirklich Potenzial. Leider hat sich die Story dann einfach in Klischees und unrealistische Handlungen verstrickt. Das fand ich wirklich schade.
Ich würde sicherlich noch einmal ein Buch von Monica James lesen. Denn schreiben kann sie durchaus. Das merkt man an den ersten 50 Seiten. Und vielleicht spricht mich eine andere Story dann doch mehr an. 

„In meinen Träumen seh ich dich“ konnte mich jetzt aber leider absolut nicht begeistern. Deshalb kann ich leider nur 2 von 5 Lesekatzen geben.