Rezension zu „Hinter vier Mauern: Liebe versteckt sich überall“


Daten: 

Hinter vier Mauern: Liebe versteckt sich überall von Katie Weber – 270 Seiten – ISBN: 978-3749471300 – 10,99€ – veröffentlicht am 01. November 2019

Klappentext:

Nie hätte Toni gedacht, dass ihr Leben solch eine Wendung nimmt, als sie, um Schutz zu finden, in ein fremdes Haus einsteigt und plötzlich vier jungen Eishockeyspielern gegenübersteht. Dabei wollte die junge Frau doch nur der ihr so verhassten Seifenblase der High Society entfliehen, in der sie seit ihrer Kindheit dank ihrer weltberühmten Mutter gefangen war.
Um sich selbst zu beweisen, dass mehr in ihr steckt, als ihr Nachname vermuten lässt, stürzt sie sich in ein gefährliches Abenteuer. Doch die jungen Sportstudenten, in deren Haus sie dabei unerlaubterweise landet, haben nicht vor, Toni der Polizei zu übergeben. Stattdessen wollen sie helfen, ihr Leben neu zu ordnen, und unterbreiten ihr ein Angebot, das sie nicht ausschlagen kann. Nur einer scheint davon weniger begeistert: der eigentliche Eigentümer des Hauses und Captain des College-Eishockeyteams, Devon Henderson.

Meine Meinung:

Die Mitbewohner Reihe von Katie Weber ist für mich eine absolute Wohlfühlreihe. Es gibt keine extremen Dramen und alles ist ein wenig ruhiger. Einfach eine entspannte Liebesgeschichte. Deshalb habe ich mich auch so auf Band 4 der Reihe gefreut. Es passt einfach perfekt zur aktuellen Jahreszeit. 
Jedes Buch kann unabhängig voneinander gelesen werden. Man muss sich also nicht unbedingt an die Reihenfolge halten.

Hier geht es um Toni. Sie ist zu Anfang der Geschichte auf der Flucht vor ihrem alten Leben. Sie möchte nicht mehr in dieser Blase der High Society leben und landet so in der Hütte von Devon und seinen Mitbewohnern. 
Mir war Toni sehr sympathisch. Ich fand ihre Entscheidungen oft nicht einfach und meist sehr mutig. Auch ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte konnte mich überzeugen.

Devon ist Captain des Eishockeyteams und ihm gehört die Hütte in die Toni einsteigt. Zusammen mit seinen Freunden Jax, Slater und Aiden findet er Toni auf seinem Sofa. Und anders als seine Freunde ist er nicht begeistert darüber ihr zu helfen. 
Allerdings merkt er eine gewisse Anziehung zu ihr. Das Ganze sorgt für interessante Dialoge zwischen den beiden und hat mir viel Freude bereitet.

Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gefallen. Jax, Slater und Aiden bringen so einige Lacher in die Handlung und lockern alles etwas auf. 
Mein kleines Highlight war der Kater Newton. Ich liebe es, wenn Tiere ihre ganz eigenen Auftritte in Büchern bekommen. Und ich bin ihm natürlich direkt verfallen. 

Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig. Katie schafft es einfach das man sich in der Handlung wohlfühlt und mit den Protagonisten mitfiebert. 
Es gibt keine erzwungene Dramatik und trotzdem wird es nicht langweilig. Auch die Entwicklung der Protagonisten war für mich realistisch und nachvollziehbar. 
Die Liebesgeschichte zwischen Devon und Toni war sehr unterhaltsam und man konnte die Anziehung zwischen den beiden wirklich spüren. Ich mag es wie Katie Weber es schafft ohne platte Wortstrukturen die Gefühle zum Leser zu transportieren.

Insgesamt war „Hinter vier Mauern“ ein Buch, das mich sehr gut unterhalten hat und in dem ich mich sehr wohlgefühlt habe. Ich hatte viel Freude beim Lesen und ich hoffe das es nicht der letzte Teil der Reihe gewesen ist. 
Von mir bekommt der vierte Teil der Mitbewohner Reihe 5 von 5 Lesekatzen.