Rezension zu „Broken Beautiful Hearts“

Daten: 

Broken Beautiful Hearts von Kami Garcia – Harper Collins – 416 Seiten – ISBN: 978-3959672528 – 14,00€ – veröffentlicht am 01. Februar 2019

Klappentext:

Davor war alles gut: Peyton hatte ihren Traumtypen gefunden und die Zusage für ihr Wunschcollege in der Tasche. Danach ist ihre Welt zerbrochen. Niemand glaubt ihr, was in jener Nacht passiert ist. Um all diese Erinnerungen hinter sich zu lassen, zieht Peyton in eine andere Stadt. Sie ist wild entschlossen, nie wieder einen Jungen in ihr Herz. Doch als sie Owen trifft, fällt es ihr immer schwerer, sich an diesen Vorsatz zu halten. Und das, obwohl Owen etwas vor ihr zu verheimlichen scheint …

Meine Meinung:

Für mich war es das erste Buch von Kami Garcia. Hier hat mich sofort das Cover und auch der Klappentext angesprochen. Und ich muss wirklich vorab schon sagen, sie hat mich in jedem Fall überzeugt mit diesem Buch.

Was ich aber nach dem lesen zum Cover noch sagen muss. Personen auf Covern sind immer schwierig. Aber Peyton ist Halbkubanerin, Owen hat Locken. Damit passen die beiden Personen auf dem Cover absolut nicht zu den Charakteren im Buch. Sonst ist die Gestaltung wirklich gelungen. Aber da hätte ich mir noch gewünscht das so etwas beachtet wird. 

In der Geschichte geht es um Peyton. Anfangs wirkt sie wie eine ganz normale Jugendliche in ihrem letzten Jahr an der Highschool. Endlich hat sie eine Zusage von ihrem Wunsch-College mit einem Platz im Fußballteam dieses Colleges. 
Sie hat eine sehr enge Beziehung zu ihrer besten Freundin und deren Bruder Reed. Denn mit Reed ist sie seit 7 Monaten zusammen. Er hat ihr sehr geholfen über den Tod ihres Vaters hinwegzukommen. 
Peyton ist eine sehr starke Protagonistin. Obwohl ihr in der Nacht als die Collegezusage kommt etwas Schlimmes widerfährt kämpft sie. Sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht ihren Weg zu gehen. 

Owen war mir auch sofort sympathisch. Er geht an die Highschool in Black Water, der kleine Ort an den Peyton nach der schrecklichen Nacht „flüchtet“.
Auch wenn er ein Geheimnis mit sich herumträgt, merkt man trotzdem das er liebenswert ist und sich um die Menschen um sich herum sorgt.
In manchen Dingen weißt er Ähnlichkeiten zu Reed auf, doch eigentlich ist er ganz anders. Das merkt auch Peyton. Trotzdem fällt es ihr extrem schwer Vertrauen zu fassen.

Ich wusste eigentlich gar nicht so genau was mich erwartet. Der Klappentext klang wirklich gut aber in welche Richtung es geht wusste ich deshalb nicht. Und ich war wirklich begeistert. Denn dieses Buch spricht wirklich wichtige Themen an. 
Und leider glaube ich das diese Momente die Peyton erlebt leider auch viel zu oft geschehen. Gerade das einem niemand glaubt. Es muss ein schlimmes Gefühl sein.
Aber Peyton ist wirklich eine Kämpferin. Ich mochte ihren starken Charakter. Und trotzdem hat sie im Verlauf des Buches so eine starke Veränderung und Entwicklung mitgemacht. 

Dieses Kleinstadtfeeling mag ich wirklich unglaublich gerne. Ich mag diesen Zusammenhalt und deshalb finde ich hier die Nebencharaktere auch sehr gelungen. Es sind wirklich einige und trotzdem wirkt die Story harmonisch. Der Fokus bleibt bei Peyton und Owen. 
Aber gerade die Zwillinge Christian und Cameron sind für mich ein Highlight in dem Buch. Sicherlich sind die manchmal etwas anstrengend aber als Cousins von Payton isz es toll zu sehen wie die beiden immer hinter ihr stehen und Peyton beschützen.

Manchmal hätte ich mir gewünscht das es auch mal ein Kapitel aus der Sicht von Owen gibt. Das fehlte irgendwie. Denn ich glaube auch er hätte einiges zu sagen gehabt und hat vor allem so einiges gedacht.
Das Ende ging mir etwas zu schnell. Es passiert so einiges. Geheimnisse werden aufgedeckt und auch „alte Bekannte“ tauchen auf.

Aber gerade bei den Geheimnissen die sowohl Peyton als auch Owen haben, hätte ich mir gewünscht das da noch mehr drauf eingegangen wird. Beide erfahren davon und das war es dann. Ich hätte mir ein richtiges Gespräch und eine kleine Aufarbeitung gewünscht. 
Auch wenn das Ende an sich gelungen war, hat mir das doch ein wenig gefehlt. Deshalb habe ich am Ende auch eine Lesekatze abgezogen.

Aber sonst konnte mich dieses Buch wirklich überzeugen. Kami Garcia hat einen spannenden, bildhaften Schreibstil. Es gibt eine Menge Dramatik aber auch sehr viele witzige Momente. 

Deshalb bekommt „Broken Beautiful Hearts“ von mir 4 von 5 Lesekatzen.