Rezension zu „Bis wir eins sind“


Daten:

Bis wir eins sind von Jodie Ellen Malpas – Mira Taschenbuch – 400 Seiten – ISBN: 978-3956498237 – 9,99€ – veröffentlicht am 03. September 2018

Klappentext:

Ein Blick, eine Berührung, ein verzehrendes Feuer. Und er fühlt es auch. In Jacks Armen erlebe ich eine Nacht ohne Hemmungen, ohne Gedanken an den Morgen. Danach allerdings trennen sich unsere Wege. Doch wenig später steht Jack wieder vor mir, und sofort erwachen in mir all die sinnlichen Erinnerungen. Aber dann offenbart er mir etwas Schockierendes: Er ist verboten für mich. Dennoch können wir uns einfach nicht voneinander lösen, egal, wie falsch es ist. Kann es für unsere Liebe eine Zukunft geben?

Meine Meinung:

Dies ist nun mein zweites Buch von Jodie Ellen Malpas. Bei „Mit allem, was ich habe“ hatten mich ein paar Dinge gestört deshalb war ich sehr neugierig wie mir diese Geschichte gefallen wird.
Sie ist in jedem Fall komplett anders. Das verspricht schon der Klappentext.

Annie ist Architektin und für sie steht ihr Job an erster Stelle. Sie liebt ihn absolut. Dafür stellt sie auch ihr Liebesleben hinten an denn sie ist ehrgeizig und möchte etwas erreichen. Trotzdem hat sie dank ihrer Freunde auch viel Spaß im Leben und feiert gern.
Für den Leser ist es einfach sie zu mögen denn sie hat eine offene und sympathische Art und strahlt viel Lebensfreude aus. 

Jack ist ebenfalls sehr erfolgreich. Er weiß was er will und hat eine dominante Art. Doch so ganz glücklich ist er in seinem Leben nicht. 
Für den Leser ist es erst einmal schwierig mit Jack. Man kann ihn nicht einschätzen und bekommt schnell das Gefühl er würde Annie ausnutzen. Erst nach und nach lernt man ihn und seine anderen Seiten kennen.

Diese Geschichte startet mit einem Hinweis der Autorin das dieses Buch ein Tabuthema behandelt. Da werde ich natürlich schnell neugierig. Jeder hat da ja ein anderes empfinden und ich muss sagen , die Thematik ist zwar schwierig aber solche Dinge passieren auch im normalen Leben. Warum also nicht auch darüber schreiben?
Ich finde es hier auf jeden Fall gut umgesetzt. Man spürt wie sehr Annie und Jack voneinander angezogen sind. Trotzdem gibt es natürlich Meinungen von Freunden die negativ sind und vor allem hat Annie auch mit ihrer eignen Moral zu kämpfen. 
Man wird als Leser von den beiden mitgerissen und die Handlung hat so einige Momente mit denen man nicht gerechnet hätte.

Den Schreibstil von Jodie Ellen Malpas mochte ich schon in „Mit allem, was ich habe“. Auch hier wurde ich direkt von der Geschichte und dem Schreibstil gepackt. Leicht und locker mit einer ordentlichen Portion Dramatik und prickeln. 
An manchen Stellen trifft man auch auf das ein oder andere Klischee. Allerdings nicht übertrieben und in den entsprechenden Situationen war es auch passend.

Mir hat diese Story auf jeden Fall besser gefallen. Ich hatte viel Freude beim Lesen und bin sehr auf die nächsten Bücher von Jodie Ellen Malpas gespannt. 
„Bis wir eins sind“ bekommt von mir 4 von 5 Lesekatzen.