Rezension zu „Alibi Prinzessin: Was sich neckt, das will sich“


Daten:

Alibi Prinzessin: Was sich neckt, das will sich von Emma Smith – 292 Seiten – ASIN: B07Q3SXKX7 – 2,99€ (eBook) – veröffentlicht am 02. April 2019

Klappentext:

Ich werde erpresst!
Und das ausgerechnet von dem Typen, der mit jedem Kerl vom Campus schon mal Blutsbrüderschaft getrunken und jede Tussi – die bei drei nicht ihren Verstand benutzt – nackt gesehen hat. Ich habe gedacht, dass er mein Geheimnis bewahrt. Jetzt steht nur noch ein heißer Rugbyspieler zwischen mir und der absoluten Vernichtung meines Rufes. 
Ich hasse dich, Zach!

Ich habe sie in der Hand!
Besser kann es nicht laufen. Während ich mein College-Dasein in vollen Zügen genieße, hält Ivy mir meine Verflossenen vom Hals. Jedes Alibi habe ich ihr zu verdanken und jede Beleidigung ihrerseits absolut verdient. 
Dass sich dabei aber immer öfter mein Gewissen meldet, ist total dämlich, oder? Immerhin ist es ja nicht so, als würde ich plötzlich Gefühle für ein Mädchen entwickeln, das ich nebenbei erpresse.

Meine Meinung:

Alibi Prinzessin ist der Auftakt einer neuen Reihe. Dieses Mal steht eine Mädels Clique im Vordergrund.

Den Anfang macht Ivy. Doch vorab kann ich sagen, auch die Geschichten von Sienna und Pheobe werden sicher alles andere als langweilig. Denn die beiden sind auch ganz besondere Charaktere.
Emma hat ja ein Talent dafür ernste Themen mit einer ordentlichen Portion Humor zu mischen. Und gleichzeitig sprühen immer ordentlich die Funken. Das ist auch hier der Fall. 

Die Story hat eine sehr ernste Message, die leider noch viel zu kurz kommt in anderen Büchern. 
Gleichzeitig macht es einfach Freude zu erleben wie Ivy und Zach immer wieder aneinandergeraten und es immer wieder sehr unterhaltsame Streitereien zwischen den beiden gibt. 

Bei Emma kann man einfach sicher sein das die Lachmuskeln nicht zu kurz kommen. 
So manches Mal hätte ich Ivy aber auch am liebsten schütteln wollen. Sie ist wirklich kein leichter Charakter. Manchmal auch ein wenig naiv und ihre Handlungen sind dann alles andere als bedacht. 

Der Schreibstil ist locker und leicht so wie man es von Emma Smith kennt. Hat man einmal angefangen zu lesen dann kann man auch nicht mehr aufhören. 
Und die Konstellation mit dem Freundeskreis hat mir auch sehr gefallen. Ich mag solche Storys wirklich sehr gerne.
Nun bin ich auf jeden Fall gespannt welche Geschichten Phoebe und Sienna erleben werden.

Von mir bekommt „Alibi Prinzessin: Was sich neckt, das will sich“ 4 von 5 Lesekatzen.