Rezension zu „Shit Happens: But Killers are hot“

 

Daten:

Shit Happens: But Killers are hot – Emma Smith – Books on Demand – 316 Seiten – ISBN: 978-3752868319 – 10,99€ – veröffentlicht am 15. August 2018

Klappentext:

Er kam zurück, weil er dachte es wäre vorbei.
Sie wollte nichts weiter als in Ruhe leben.
Beide sollten sich irren.

Rave war zwei Jahre lang verschwunden. Und jetzt taucht er einfach so auf, als wäre nie etwas gewesen. Aber wenn er mich mit diesen tiefblauen Augen anschaut, wird die Erinnerung wieder wach – die Erinnerung an diese eine Nacht, in der er seine eigene Frau opferte, um mich zu retten.
Werde ich jetzt den Mut finden, ihn zu fragen, warum er sich damals für mich entschieden hat?

Ich bin zurückgekehrt, weil ich dachte, es wäre Zeit für einen Neuanfang. Aber ich kann der Vergangenheit nicht entfliehen. Prue ist immer noch da. Die Frau, für die ich schon einmal alles riskierte, steckt erneut in Schwierigkeiten. Sie ist völlig verrückt, hat keine Angst vor mir und kann einfach nicht aufhören zu reden. Und doch kann ich die Frage in ihren Augen sehen: Warum sie? Warum hatte ich meine eigene Frau getötet, um sie zu retten? Die Antwort würde ihr wahrscheinlich nicht gefallen, denn es ist eine Antwort, vor der selbst ich mich fürchte.

Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf die neue Geschichte von Emma Smith. Bis jetzt konnten mich ihre Bücher immer durch eine gelungene Mischung aus Romance und Humor begeistern.
Diese Geschichte rund um die Mafia versprach auf jeden Fall wesentlich düsterer zu werden.

Prue ist eine sehr starke Protagonistin. Sie ist sehr schlau und träumt davon aufs College zu gehen. Durch die Schuld ihrer Mutter ist ihr das aber aktuell nicht möglich und so arbeitet sie in einer Bar die der Mafia gehört.
Prue ist alles andere als auf den Mund gefallen. Sie ist sehr eigensinnig und bringt sich durch ihre Äußerungen auch gerne mal in schwierige Situationen.

Rave wirkt von Anfang an düster und einschüchternd. Er ist mit voller Überzeugung ein hohes Mitglied in der Mafia und die Leute haben großen Respekt vor ihm. Trotzdem ist er ein sehr führsorglicher Mensch und ist sehr darauf bemüht die Menschen, die ihm wichtig sind zu schützen.

Prue und Rave sind teilweise wirklich wie Feuer und Wasser. Die beiden zusammen zu erleben hat so unglaublich viel Spaß gemacht. Beide schenken sich wirklich nichts. Rave der es gewphnt ist , dass die Leute Respekt vor ihm haben und tun was er sagt und dann Prue die wirklich stur und dickköpfig ist und meistens schneller denkt was sie sagt als gut für sie ist.
Trotzdem merkt man von Anfang an auch dieses Knistern zwischen den beiden. Es hat einfach Freude bereitet.
Gleichzeitig spürt man auch die Gefahren, die auf beide zukommen. Denn in der Mafia wird jede Schwäche direkt genutzt.
Die Mischung ist hier wirklich gut gelungen und hat mich das Buch verschlingen lassen.

Der Schreibstil ist wie man ihn von Emma kennt locker und fließend. Man bekommt einen direkten Draht zu den Protagonisten und ich war beiden direkt verfallen.
Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz. Immer wieder gibt es einen Schlagabtausch zwischen Prue und Rave. Aber auch Prue alleine schafft es immer wieder sich in Katastrophen zu bringen.

Für mich ist „Shit Happens“ ein sehr gelungenes Buch mit einer Mischung aus Humor, Liebe und Spannung. Prue und Rave sind keine typischen Charaktere und trotzdem muss man sie einfach mögen.
Ich freue mich schon sehr wie es hier mit Prues Nachbarin Stephanie und Raves Freund Philippe weitergehen wird.
Von mir bekommt „Shit Happens: But Killers are hot“ 5 von 5 Lesekatzen.