Rezension zu „I want you, Babe“

Daten:

I want you, Babe von Emma Smith – ASIN: B07C1DVY6D – 277 Seiten – 1,99€ (eBook) – veröffentlicht am 08. April 2018

Klappentext:

Muffin-Liebhaberin trifft auf intellektuellen Lesebegeisterten. Selbstbewusster Footballstar trifft auf Sport-Legasthenikerin.
Jill freut sich auf ihr letztes Uni-Jahr. Ihre beste Freundin befindet sich gerade auf Abwegen und meint, ein Quarterback namens Blake wäre etwas für sie. Und ihr selbst macht Nick O’Donnell, Teamkollege und bester Freund von Blake, einen sehr dicken Strich durch die Rechnung, als er sie verzweifelt bittet, seine Alibifreundin zu spielen.
Aber wer zum Teufel hat ihn glauben lassen, dass sie sich darauf einlassen würde?

Nick war schon immer von Jill fasziniert und ist es leid, sie nur aus der Ferne zu beobachten. Eine Lüge und eine Bitte später und schon steht er kurz davor, Jills fester Freund zu werden. Aber wie soll er ihr beweisen, dass er eben doch nicht der Womanizer ist, für den ihn das gesamte College hält?
Nach einigen Missverständnissen und Lügen finden sich die beiden in einer Liebesgeschichte wieder, mit der keiner von beiden gerechnet hätte.

Meine Meinung:

In „I want you, Babe“ geht es mit der Catch Me Reihe von Emma Smith weiter. Dieses Mal dreht sich alles um Nick und Jill.

Jill ist die beste Freundin von Amber. Obwohl Jill eher ruhig und zurückhaltend ist, steht sie Amber meistens bei wenn diese wieder einmal mit Blake aneinandergerät. Jill hat in der Vergangenheit schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Aufgrund ihrer Figur ist ihr langjähriger Freund fremdgegangen. Aufgrund dieser Erfahrung hat Jill sich angewöhnt eher weite Klamotten zu tragen und sich eher im Hintergrund zu halten.

Nick ist der beste Freund von Blake. Er ist ebenfalls ein Footballstar am College und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Als einer der Wenigen im Footballteam ist Nick aber eher weniger an One Night Stands interessiert. Er hat sich in seiner College Zeit sehr verändert und inzwischen macht ihm lernen viel Freude. Man trifft ihn eigentlich immer mit einem Buch an.

Beide Charaktere sind sehr unterschiedlich. Nick hat wirklich viel Selbstbewusstsein. Er weiß, dass er gut aussieht und das er auch etwas im Kopf hat.
Jill dagegen ist unsicher und sie versteht gar nicht warum jemand wie Nick auf einmal auf die aufmerksam wird. Es fällt ihr sehr schwer Abstand von ihrer Vergangenheit zu nehmen und Nicks Worten Glauben zu schenken.

Auch die Nebencharaktere machen wieder viel Freude. Ich muss sagen, dass mir Winter als dritter im Bunde bei Nick und Blake wirklich gefallen hat. Im ersten Teil wirkte er noch etwas dümmlich aber in Teil zwei merkt man dann das er vielleicht doch mehr im Kopf hat als man Anfangs denkt.

Die Geschichte von Nick und Jill spielt zeitgleich zu der Geschichte von Amber und Blake. Das hat mir sehr gut gefallen denn so erfährt man noch ein paar neue Dinge die zwischen den beiden passiert sind und man erlebt die Handlung noch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Auch hier in Emmas Schreibstil wieder mit einer ordentlichen Ladung Humor unterlegt. Ich finde das sehr angenehm denn eigentlich geht es um ein sehr ernstes Thema und zwischendurch lockert es einfach etwas die Stimmung auf und bringt den Leser immer wieder zum Schmunzeln.
Emma hat ein Talent dafür, dass man als Leser wirklich von der ersten Seite an mitten im Buch ist und eigentlich gar nicht wieder auftauchen will. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen.
Man merkt, dass Emma sich beim Schreiben auch immer weiter entwickelt. Das macht mir als Leser natürlich auch viel Freude.

Ich freue mich schon sehr auf die Geschichte von Winter und bin tatsächlich etwas traurig das ich dafür vermutlich bis 2019 warten muss. Aber ich bin mir sicher das sich das Warten lohnt.
„I want you, Babe“ bekommt von mir 5 von 5 Lesekatzen.