„Rezension zu Flammen am Horizont: Behind the Flames 2“

Daten:

Flammen am Horizont: Behind the Flames 2 von Anie Salvatore – 266 Seiten – ASIN: B074W6TNNL – 2,99€ (eBook) – veröffenticht am 17. August 2017

Klappentext:

Ein Todesfall führt Bradley King in das verschlafene Städtchen Rosewood in North Carolina. Er bleibt nur für drei Tage, doch dieser kurze Aufenthalt wird sein Leben für immer verändern. Ausgerechnet auf der Beerdigung seines Cousins begegnet er Heather Sawyer, die unerklärlicherweise sein Interesse weckt. Sie ist viel zu jung für ihn, ein High-School-Mädchen, das noch nicht mit Jungs ausgehen darf! Zurück in L.A. versucht Brad, seinem gewohnten Alltag nachzugehen, doch trotz aller Bemühungen kann er Heather nicht vergessen. Er hat ihr gesagt, dass er nie zurückkommen wird, doch der Gedanke, nach Rosewood zu fahren und Heather wiederzusehen, lässt ihn nicht zur Ruhe kommen. Während Brad mit seinen Gefühlen kämpft, geschehen in Heathers Leben Dinge, die ihr Angst einjagen. Es wäre nötig, dass Brad endlich die einzig richtige Entscheidung trifft und nach Rosewood zurückkehrt, denn die Frau, an die er ständig denken muss, schwebt in Gefahr.

Meine Meinung:

Ich habe den ersten Teil der Behind the Flames Reihe nicht gelesen. Trotzdem bin ich in diesen zweiten Teil wirklich gut hineingekommen. Die Charaktere werden natürlich immer wieder aufgenommen aber jedes Buch hat seine eigene, abgeschlossene Geschichte.

In Teil zwei geht es um Heather und Bradley. Die beiden lernen sich nach der Beerdigung von Bradleys Cousin kennen und könnten nicht unterschiedlicher sein.
Heather ist 18 Jahre alt und geht noch zur Highschool. Ihr Vater ist sehr streng und so darf sie kaum ausgehen und keine Jungs treffen. Sie wirkt in vielen Momenten noch sehr unerfahren und teilweise auch recht naiv. Gleichzeitig kämpft sie für die Dinge die ihr wichtig sind und kann manchmal auch sehr stur sein.
Sie ist in manchen Dingen sehr verschlossen und macht die Dinge dann mit sich selber aus.

Bradley ist ein bekannter Schauspieler. Auch wenn ihm der Erfolg nicht so wichtig ist, genießt er
die Vorzüge die das ganze mit sich bringen. Vor allem die Frauen.
Er weiß wie er auf die Menschen wirkt und hat viel Selbstbewusstsein. Aber er wirkt dabei nicht arrogant. Ihm sind Freunde und Familie sehr wichtig und er sagt eigentlich immer was er denkt.
Bradley hatte absolut nicht damit gerechnet, dass er ausgerechnet auf der Beerdigung seines Cousins ein Mädchen trifft das ihm nicht mehr aus dem Kopf geht.

Insgesamt hat mir die Geschichte von Heather und Bradley gut gefallen. Der Schreibstil ist locker und lässt sich sehr flüssig lesen. Die Charaktere sind gut beschrieben.
An manchen Stellen ist die Handlung schon sehr vorhersehbar. Allerdings ist das etwas was mich in diesem Genre nicht wirklich stört. Wichtig ist das man sich in die Protagonisten hineinversetzen kann. Und das hat Anie gut hinbekommen.

Ich persönlich mochte Bradley etwas mehr als Heather. Am Anfang war sie sehr naiv und manchmal auch ein wenig nervig. Im Verlauf der Geschichte macht die eine Entwicklung durch. Das ist für mich teilweise nicht ganz nachvollziehbar und geht auch etwas zu schnell.
Eine Sache die ich am Ende der Geschichte schade fand ist wie die Geschichte mit Steve zu Ende geht. Ich will da nicht näher drauf eingehen aber da hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht.

Insgesamt hat mir „Flammen am Horizont“ aber gut gefallen. Ich hatte ein paar spannende Lesestunden. Deshalb bekommt die Geschichte von mir 4 von 5 Lesekatzen.