Rezension zu „Was auch immer war“

Daten:

Was auch immer war von Victoria Bloom – Edel Elements – 203 Seiten – ASIN: B074DY3KFQ – 4,99€ (eBook only) – veröffentlicht am 07. Dezember 2017

Klappentext:

Einfach von vorne anfangen und alles hinter sich lassen.
Genau das macht Maya, als sie eines Abends ihre Sachen packt, sich eine neue Handy-Nummer zulegt und in eine fremde Stadt zieht und die Uni wechselt.
Ihre Mitbewohnerin Anna wird ihr schnell eine gute Freundin und so kann sich Maya voll und ganz auf ihr neues Leben konzentrieren. Von Männern hat sie eigentlich die Nase voll, doch sie fühlt sich mehr und mehr zu dem wortkargen Jacob hingezogen. Und was läuft da eigentlich zwischen Anna und ihrem besten Freund?
Maya genießt ihre neuen Erfahrungen in vollen Zügen und merkt gar nicht, dass sie von jemandem beobachtet wird…

Meine Meinung:

Ich kann es einfach nicht leugnen. Ich bin ein absoluter Cover Käufer. Sobald mich ein Buchcover anspricht und der Klappentext spannend klingt, ist das Buch eigentlich schon fast bei mir eingezogen.
Als ich auf das Debüt von Victoria Bloom gestoßen bin ging es mir auch so. Ich wollte diese Reihe unbedingt lesen.

Maya flüchtet aus ihrem alten Leben mit dem Clubbesitzer Marc und zieht nach Auburn um dort weiter zu studieren. Sie zieht in eine WG mit Anna. Beide verstehen sich von Anfang an gut und ich musste in vielen Momenten der beiden wirklich schmunzeln.
Durch Anna lernt Maya auch Mason und dessen besten Freund Jason kennen. Bald ist Maya in die Clique gut intregriert und fühlt sich sehr wohl in ihrem neuen Leben.
Aber immer wieder gibt es Momente in denen sie sich an die Zeit mit Marc erinnert. Und dann ist da noch Alexander, der sehr von sich überzeugt ist und Maya nicht in Ruhe lässt.

Anna ist Mayas WG Mitbewohnerin und die beiden werden sehr schnell gute Freunde. Sie kennt Mason schon seit Kindertagen und auch wenn sie es nicht zugeben will, hat sie doch Gefühle für ihn. Immer wieder landen die beiden miteinander im Bett. Aber Mason hält sich für Beziehungsunfähig und so muss Anna immer wieder mit ansehen wie Mason auch andere Frauen hat.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Maya und Anna geschrieben. Das finde ich besonders spannend. Denn meistens ist es ja eher aus der Sicht von der Protagonistin und dem Protagonisten erzählt.
Ich finde beide Charaktere sehr sympathisch. Auch die Clique rund um Maya, Anna, Mason und Jason sind eine interessante Mischung. Es macht Spaß über die vier zu lesen und der Schreibstil von Victoria Bloom ist locker und leicht zu lesen. Er hebt sich auf jeden Fall etwas von manch anderen Autoren ab. Das hat mir gut gefallen.

Insgesamt kann die Geschichte noch etwas mehr Tiefe gebrauchen denke ich. Manche Stellen haben sich etwas gezogen und es ist nicht viel passiert. Es ist ja eine Reihe, deshalb will ich noch kein endgültiges Urteil bilden. Ich bin gespannt wie es mit den Protagonisten in den nächsten beiden Teilen wird. Im ersten teil waren sie manchmal etwas blass. Obwohl ich sie eigentlich spannend finde. Man kann auf jeden Fall noch ganz viel aus der Geschichte herausholen.
Ich bin sehr gespannt wie es mit den Vieren weitergehen wird. Denn Teil 1 endet mit einem wirklichen bösen Cliffhanger.

Mich hat „Was auch immer war“ gut unterhalten und ich freue mich auch auf die nächsten beiden Teile. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Lesekatzen.