Rezension zu „Save me: Weil du mich liebst“

Daten:

Save me: Weil du mich liebst von Emma Smith – 238 Seiten – ASIN: B06XWG2VNT -2,99€ (eBook) – veröffentlicht am 05. April 2017

Klappentext:

15 Jahre lang hatte sich Anna in ihrem Leben einigermaßen erträglich eingerichtet. Die Verdrängungsmechanismen funktionierten gut. Doch plötzlich sorgen unerwartete Ereignisse dafür, dass alte Wunden wieder aufbrechen.
Anna versucht verzweifelt, die bösen Geister der Vergangenheit zu vertreiben und ihr Geheimnis zu schützen. Aber sogar ihre Freunde merken, wie sich die quirlige und zynische Freundin mehr und mehr verändert.
Und als wäre das noch nicht genug, ist da ihr neuer Angestellter, der es ihr auch nicht gerade leicht macht.
Sam ist ruhig, gelassen und scheint keine ihrer spitzen Kommentare wirklich ernst zu nehmen. Während sie versucht, auf Abstand zu ihm zu gehen, scheint er bewusst ihre Nähe zu suchen. Obwohl sie sich vor Jahren schwor, niemals wieder einen Mann in ihr Bett zu lassen, fühlt sie sich auf seltsame Weise von diesem tätowierten und gut aussehenden Kerl angezogen.
Doch wie lange kann man allein zurechtkommen, wenn die seelischen Schmerzen überhandnehmen?

Meine Meinung:

Auch in Teil vier der Love Happened Reihe wird es spannend. Die Bücher sind in ihrer Handlung abgeschlossen. Aber gerade bei Anna ist es meiner Meinung nach von Vorteil wenn man die anderen Bücher gelesen hat. Denn sie ist in den anderen Büchern immer stark mit in die Handlung eingebunden.

Anna haben wir in den anderen Teilen immer als starke Persönlichkeit und Powerfrau kennengelernt. In den ersten beiden Teilen hat sie viele wechselnde Liebeleien mit Frauen. Im Laufe der Jahre hat sie sich ein erfolgreiches Tattoo Studio aufgebaut. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben, ist glücklich darüber ihre Freunde immer um sich zu haben und steht immer noch nicht auf Beziehungen.
Sie hat in ihrer Vergangenheit einige traumatische Erlebnisse gehabt, über die Anna aber nie gesprochen hat. Nicht einmal ihre Freunde wissen Bescheid. Und so lebt Anna all die Jahre in ihrer Blase aus Verdrängung.
Doch als Abbys Ex auftaucht und alle in Angst und Schrecken versetzt, kommen Annas alte Dämonen wieder hoch. Und auf einmal kann sie ihre Vergangenheit nicht mehr verdrängen.
Ihr neuer Mitarbeiter im Studio ist da auch keine große Hilfe. Denn er erinnert sie immer wieder an Riley, ihren Freund aus der Kindheit.

Sam arbeitet seit kurzem in dem Tattoo Studio von Anna. Er war beim Militär und möchte nun ein neues Leben beginnen.
Er kommt schnell mit Annas Freundeskreis in Kontakt und findet dort guten Anschluss. Das gefällt Anna anfangs nicht so gut. Denn sie merkt, dass Sam ihr Gefühlstechnisch gefährlich werden kann und sie will ihn auf Abstand halten.  Aber Sam lässt nicht locker. Er möchte Anna helfen denn er merkt auch immer mehr wie sehr sie sich verändert und zurückzieht. Allerdings hat auch Sam seine Geheimnisse.

Diese Geschichte hat es ganz schön in sich. Man hat in den anderen Teilen ja schon gemerkt, dass Anna so einiges erlebt hat. Entsprechend düster und schwer ist die Stimmung in diesem Teil. Natürlich gibt es auch immer mal lockere und witzige Stellen. Aber die Schwere die Anna erfüllt und so viele Jahre begleitet ist wirklich stark zu spüren und schwingt eigentlich immer mit.
Das hat Emma meiner Meinung nach wirklich gut umgesetzt. Ich mag ihren Schreibstil weil er wirklich toll zu lesen ist und einem die Handlung wirklich nahe bringt.

Für mich war es bis jetzt der beste Teil der Serie. Ich hatte spannende Lesestunden und habe die ganze Zeit mit Anna gebangt.
Von mir bekommt „Save me: Weil du mich liebst“ 4 von 5 Lesekatzen.