Rezension zu „Pure Corruption – Verloren in der Dunkelheit“

Daten:

Pure Corruption – Verloren in der Dunkelheit von Pepper Winters – Lyx Verlag – 560 Seiten – ISBN 978-3736303041 – 10,00€ – veröffentlicht am 28. Juni 2017

Klappentext:

Ist er ihre Rettung oder ihr Verderben?

Sie hat alles verloren: ihre Freiheit, ihren Namen und ihre Vergangenheit. Ohne Erinnerung an ihr Leben und mit der Gewissheit, geradewegs in der Hölle auf Erden gelandet zu sein, sieht sie ihn: Arthur Killian, Anführer der Bikergang Pure Corruption – und ihr Kidnapper. Sie sollte vor ihm fliehen, solange sie noch kann. Doch etwas in seinem Blick weckt in ihr das Verlangen, dem Mann mit den stechend grünen Augen näher zu kommen.

Meine Meinung:

Ich hatte bei diesem Buch den Klappentext gelesen und war wirklich neugierig. So wirklich wusste ich nicht was mich erwartet.

Am Anfang des Buches wird man direkt in die Handlung hineingeworfen. Und man weiß genau so viel wie Sophie. Sie wird entführt und landet bei der Bikergang Pure Corruption. Dort trifft sie auf den Anführer Arthur Kilian. Als sie ihn das erste Mal sieht wecken seine grünen Augen sofort das Gefühl nach Erinnerungen wach. Doch Sophie hat ein Problem. Als 14 jährige hatte sie ein Erlebnis wodurch sie ihr Gedächtnis verloren hat. Sie weiß bis heute nicht wer sie wirklich ist und wo sie herkommt. Auch kennt sie ihre Eltern nicht. Doch die grünen Augen von Arthur lassen ihr einfach keine Ruhe. Auch wenn dieser als ihr Entführer eigentlich gefährlich für sie ist. Denn warum sie entführt wurde das weiß Sophie einfach nicht.

Arthur Kilian ist der Anführer der Bikergang Pure Corruption. Er saß als junger Mann im Gefängnis wegen Mordes. Doch durch gute Kontakte ist er nun trotz lebenslanger Haftstrafe wieder auf freiem Fuß.
Im Gefängnis hat er Kontakte geknüpft wodurch er zum Anführer der Bikergang geworden ist. Eigentlich wollte er dafür sorgen das die Gang keine illegalen Geschäfte mehr macht aber für seine Rache an den Leuten die ihn ins Gefängnis brachten, geht er das Risiko ein und lässt 5 Frauen entführen. Doch seine Crew bringt ihm nicht 5 Frauen sondern 6. Und die sechste Frau weckt in ihm Erinnerungen die er nicht für möglich gehalten hätte.

Insgesamt klingt die Story spannend. Das ist sie eigentlich auch. Allerdings gibt es für mich ein paar Momente die ich schwer nachempfinden kann. Natürlich ist es für Sophie schwierig ohne Gedächtnis in dieser schwierigen Situation zurecht zu kommen. Und wir als Leser erfahren immer nur genau so kleine Häppchen wie Sophie auch. Da macht die Geschichte natürlich spannend. Aber es gibt einfach Momente wo ich denke das war doch etwas zu viel. Egal wie groß die Liebe ist, wie starke Gefühle man hat, so lässt man sich doch wirklich von niemandem behandeln. Also da wäre es bei mir schon lange vorbei gewesen.

Das macht die Bewertung für mich auch wirklich schwer. Denn das war schon ein Punkt der mich gestört hat.
Ansonsten hat mir die Geschichte aber gut gefallen. Der Schreibstil war sehr gut und spannend. Wenn man von dem oben genannten absieht hat mir die Geschichte um Killian und Sophie auch wirklich gut gefallen. Es ist immer wieder ein auf und ab und beide haben mit vielen Dämonen zu kämpfen. Vor allem Killian ist sehr verschlossen und teilt nur selten seine Gedanken und Gefühle.
Da bin ich gespannt wie sich die beiden noch weiter entwickeln werden. Denn es gibt noch einen zweiten Band in dem die Handlung fortgesetzt wird. Der Cliffhanger am Ende ist wirklich fies. Aber er macht natürlich auch neugierig darauf wie es weitergehen wird.

Insgesamt hat mir der erste Teil von „Pure Corruption“ gut gefallen. An manchen Stellen hatte ich meine Probleme aber die Geschichte insgesamt war wirklich spannend. Deshalb gebe ich dem Buch 4 von 5 Lesekatzen und bin gespannt wie es weitergehen wird.