Rezension zu „To the Stars – Wenn du die Sterne berührst“

Daten:

To the Stars – Wenn du die Sterne berührst von Molly McAdams – Mira Taschenbuch – 400 Seiten – ISBN 3956496418 – 9,99€ – veröffentlicht am 6. März 2017

Inhalt:

Als Harlow und Knox sich kennenlernen spüren sie sofort die Anziehung zueinander. Doch auch wenn beide es gerne möchten, können Harlow und Knox nicht zusammen sein denn Harlow ist 3 Jahre jünger als Knox und noch minderjährig.
Knox verspricht auf Harlow zu warten bis sie 18 ist. In dieser Zeit haben sie nur freundschaftlichen Kontakt und telefonieren viel.
Als Harlow dann endlich 18 wird, ruft Knox sie an. Er hat sein Versprechen gehalten. Doch Harlow hat jemand anderen kennengelernt. Sie weist Knox ab und beginnt eine Beziehung mit Collin, den sie auch später heiratet.

Knox und Harlow verlieren sich aus den Augen. Aber Harlow merkt nach ihrer Hochzeit schnell das sie die falsche Entscheidung getroffen hat.
Als sie nach Jahren wieder auf Knox trifft versucht sie zu verheinlichen was sie belastet. Doch Knox merkt schnell das etwas in Harlows Leben nicht stimmt.

Meine Meinung:

Ich hatte von Molly McAdams schon schon den ersten Teil der Thatch-Reihe gelesen. Das Buch hatte mir sehr gut gefallen und ich war gespannt wie es mit den Leute in Thatch weitergehen wird.

Im ersten Teil lernt man Know als Frauenheld kennen. Doch in diesem zweiten Teil erfährt man wie er zu überhaupt dazu geworden ist.
Aufgrund des Klappentextes dachte ich es wird eine etwas kitschige Liebesgeschichte. Doch das Buch hat mich komplett überrascht.

Man kernt Harlow und Knox als Jugendliche kennen. Erlebt wie sie sich immer näher kommen und doch nicht zusammen sein können. Ich glaube irgendwo wünscht sich jeder so einen Menschen, der einen so sehr liebt dass er auch 3 Jahre auf einen warten würde.
Als Harlow sich dann gegen Knox entschieden hat, da hat mir das erste Mal das Herz geblutet.
Wenn man dann erfährt wozu Harlows Fehlentscheidung und die Heirat geführt haben, ist es einfach nur erdrückend.

Molly McAdams schafft es wirklich durch ihren Schreibstil alle Empfindungen die Harlow hat nachzuempfinden. Man fühlt sich als Leser hilflos und bedrückt. Man möchte Harlow einfach nur helfen, versteht aber warum sie nicht selber schafft sich zu helfen.
Die Emotionen sind wirklich glaubhaft beschrieben. Man hat beim Lesen die ganze Zeit selber das Gefühl unter Druck zu stehen. Definitiv keine leichte Kost.

Knox ist auch ein toller Charakter. Er hat nie aufgehört an Harlow zu denken und ist nach ihrem ersten Aufeinandertreffen nach langer Zeit wirklich schockiert darüber wie schlecht es Harlow geht. Er lässt nicht locker und versucht herauszufinden was mit Harlow passiert ist. Ein wirklich starker Charakter.

Aber auch die Gegenseite wird gut dargestellt. Nicht das sie dadurch sympathisch wird aber es ist realistisch beschrieben.

Mich hat das Buch wirklich sehr gepackt. Ganz anders als erwartet und auf jeden Fall eines meiner Top 5 Bücher bis jetzt in diesem Jahr.
Deshalb gebe ich „To the Stars – Wenn du die Sterne berührst“ 5 von 5 Lesekatzen.