Rezension zu „Das wilde Leben der Jessie Jefferson“

Daten:
Das wilde Leben der Jessie Jefferson von Paige Toon – Harper Collins – 304 Seiten – ISBN 3959670680 – 15,00€ – veröffentlicht am 05. Dezember 2016

Inhalt:

Die Ferien sind vorbei und Jessie ist aus L.A zurück. Dort hat sie ihren leiblichen Vater den Rockstar Johnny Jefferson, seine Frau und Kinder besucht.
Langsam verdaut Jessie die Neuigkeit, dass sie die leibliche Tochter eines Rockstars ist.
Doch der Start in der Schule ist nicht so einfach wie gedacht. Jessie denkt immer wieder an die Wochen in L.A zurück und an die Zeit die sie dort mit Jack verbracht hat.
Und dann wartet in der Schule auch noch Tom auf sie, mit dem sie vor den Ferien viel Zeit verbracht hat.
Das Gefühlschaos ist vorprogrammiert. Und als dann auch noch die Presse davon erfährt wer Johnny Jeffersons Tochter ist, ist das Chaos perfekt. Jessie kann keinen Schritt mehr ohne Bodyguard machen und ist von der neuen Situation völlig überfordert.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist der zweite Teil der Jessie Jefferson Reihe. Das wusste ich vor dem Lesen nicht und so habe ich den ersten Teil gar nicht gelesen. Trotzdem hatte ich keine Probleme mit dem Verständnis. Es gibt immer Momente in denen es Rückblicke auf den Sommer gibt.
Für mich ist es das erste Buch von Paige Toon, deshalb habe ich auch nicht die Bücher über Johnny Jefferson gelesen. Allerdings werde ich das wohl noch nachholen.

Ich war sehr gespannt auf das Buch von Paige Toon. Ich hatte schon einiges von ihr gehört und wollte mich nun selber überzeugen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich unglaublich leicht lesen. Es startet direkt in der Geschichte.

Die Protagonisten werden gut dargestellt. Mir war Jessie sehr sympathisch und ich konnte die meisten ihrer Handlungen gut nachvollziehen. Sie ist ein Teenager, der seine Mutter durch einen Unfall verloren hat. Sie hat erst nach ihrem Tod erfahren wer ihr leiblicher Vater ist. Nun hat sie mit einem Schlag einen bekannten Vater, eine Stiefmutter und zwei Halbgeschwister. Das ist nicht immer einfach und bringt Jessie oft ihn ein Gefühlschaos.
Auch die anderen Charaktere haben mir sehr gefallen. Besonders gut hat mir Johnnys Frau Meg gefallen. Man merkte, dass auch ihr die Situation nicht leicht fällt. Aber oft ist sie der Vermittler zwischen Vater und Tochter.
Mir hat Jessies Stiefvater ein wenig leid getan. Er verliert seine Frau und dann ist auf einmal auch seine Stieftochter weg und er kommt mir immer etwas vergessen vor.

Es ist natürlich keine wahnsinnig anspruchsvolle Geschichte. Viele Dinge sind von Anfang an ersichtlich oder man ahnt ziemlich schnell etwas. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Es war nicht langweilig. Die Charaktere waren sehr lebendig und vielfältig. Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt.
Deshalb gebe ich „Das wilde Leben der Jessie Jefferson“ 4 von 5 Lesekatzen.