Rezension zu „Black Dagger-Vishous & Jane“

 

Daten:

Black Dagger-Vishous & Jane von J.R. Ward – Heyne Verlag – 736 Seiten – ISBN 3453317726 – veröffentlicht am 09. Mai 2016 – 9,99€

Inhalt:

Vishous ist der rücksichtsloseste Bruder der Black Dagger. Er kämpft hart jede Nacht gegen die Lesser.
Als einer dieser Kämpfe aber ganz anders verläuft, wird er in ein Krankenhaus für Menschen eingeliefert. Dort wird er von der ehrgeizigen Ärztin Jane behandelt. Sie tut alles um ihm das Leben zu retten.
Vishous ist sofort von ihr angetan. Und als seine Brüder ihn aus dem Krankenhaus „retten“ besteht er darauf, dass Jane ihn begleiten soll.

Bei der Bruderschaft angekommen, kümmert sich Jane weiterhin um Vishous. Auch sie ist fasziniert von ihm. Doch beiden fällt es schwer ihre Gefühle zuzulassen.
Und Vishous verfolgen die Erinnerungen der Vergangenheit. Er will nicht lieben und er will nicht verletzlich sein. Deshalb stößt er Jane immer wieder von sich weg. Aber Jane versucht alles um Vishous Dämonen zu bekämpfen. Doch dann erfährt Vishous wer seine Mutter ist und seine ganze Zukunft scheint sich zu verändern.

Meine Meinung:

Dies ist nun der 5. Doppelband der Black Dagger Reihe. Ich war wirklich so gespannt auf die Geschichte von Vishous. Für mich ist er einer der spannendsten Charaktere der Bruderschaft.
Er hat viele Geheimnisse, die man im Laufe des Buches erfährt. Sein Leben war wirlich hart. Vishous weiß nicht wer seine Mutter ist. Sein Vater war ein harter und rücksichtsloser Kämpfer, der seinen Sohn gequält hat und ohne Liebe großgezogen hat.
In dem Lager der Krieger, seines Vaters musste Vishous so einige Dinge über sich ergehen lassen. Deshalb glaubt er auch nicht lieben zu können und es auch nicht wert zu sein geliebt zu werden.
Als dann Jane in seinem Leben auftaucht, ist er völlig überfordert. Auf der einen Seite fasziniert sie ihn aber er will keine Bindung eingehen. Doch Jane ist eine Kämpferin und gibt so schnell nicht auf. Und so schafft sie es nach und nach das Vishous sich ihr öffnet und seine Dämonen bekämpft.

Insgesamt hört sich das sehr spannend an. Ist es eigentlich auch. Allerdings muss ich sagen, dass mir dieses Buch nicht so gut gefallen hat. Irgendwie wirkte es die ganze Zeit so als wenn Vishous für J.R. Ward nicht so greifbar wäre. Am Ende des Buches sagt sie auch das ihr dieses Buch am schwersten gefallen ist zu schreiben. Und ich persönlich finde auch, dass man es merkt. Oft hatte ich beim Lesen das Gefühl das Vishous in seiner Geschichte nicht genug Platz gelassen wird. Man erfährt unglaublich viel über Phury. Natürlich ist das auch wichtig weil seine Geschichte im nächsten Buch erzählt wird. Aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass J.R. Ward froh war wenn sie nicht über Vishous schreiben musste. Das finde ich wirklich schade. Denn diese Geschichte hätte noch so viel spannender sein können. Und ich hätte gerne noch mehr über Vishous erfahren.

Insgesamt war es einfach nicht rund. Deshalb bekommt „Black Dagger-Vishous&Jane“ von mir nur 3 von 5 Lesekatzen. Auch wenn ich Vishous eigentlich am sympathischsten finde von allen Brüdern.

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