Rezension zu „Unsterblich – Tor der Nacht“

 

Daten:

Unsterblich-Tor der Nacht von Julie Kagawa – Heyne Verlag – 544 Seiten – ISBN 345331705 – 9,99€ – veröffentlicht am 11. April 2016

Inhalt:

Nachdem Allie ihre Freunde in Eden sicher zurückgelassen hat, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Schöpfer Kanin. Nacht für Nacht träumt sie von ihm und den Schmerzen die der verrückte Vampir Sarren ihm bereitet.
Aufgrund ihrer Bindung zu Kanin folgt sie seiner Spur. Doch als sie endlich glaubt ihn gefunden zu haben, steht sie vor Jackal. Dem Vampir der auf ihrer langen Reise nach Eden einige ihrer Freunde getötet hat. Doch Jackal ist ihr Bruder im Blute und auch er ist auf de Suche nach Kanin. Und so überwindet Allie ihre Abscheu vor Jackal und zusammen machen sich die beiden auf die Suche.

Dabei führt sie ihr Weg auch nach New Convington, Allies alter Heimat, die sie eigentlich nicht wiedersehen wollte. Doch die Bindung sagt ihnen das Kanin in der Nähe ist.
Als Allie und Jackal allerdings in New Convington ankommen, machen sie eine schreckliche Entdeckung. Die rote Schwindsucht, die vor vielen Jahren sowohl die Menschen wie auch die Vampire bedroht hat ist zurück. Die Stadt ist verseucht und es herrscht Chaos.

Inmitten von diesem Chaos trifft Allie auf eine Person mit der sie in dieser Stadt absolut nicht gerechnet hat. Und so machen sie sich zu dritt auf die Suche nach Kanin. Denn nur er kann ihnen helfen die rote Schwindsucht zu besiegen.

Meine Meinung:

Ich war vom ersten Teil ja schon wirklich begeistert. Für mich ist diese Trilogie endlich mal etwas anderes rund um die Vampire. Deshalb war ich natürlich wahnsinnig gespannt wie es mit Allie weitergehen wird.

Und man wird im zweiten Teil auf keinen Fall enttäuscht. Für mich ist er sogar noch besser als der erste Teil. Julie Kagawa hat wirklich ein Händchen für spannende Charaktere. Natürlich fiebert man mit Allie mit. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr spannend. Besonders Jackal hat mich immer wieder überrascht. Die Streitgespräche zwischen ihm und Allie haben mich oft zum Lachen gebracht und lockern die angespannte Handlung sehr häufig auf.

Etwas was ja in Reihen oft nicht gut ausgearbeitet ist, sind die Entwicklungen der Personen. Oft entwickeln sie sich im ersten Teil sehr stark und danach passiert nicht mehr viel mit ihnen.
Das ist hier nicht der Fall. Alle Charaktere verändern sich im Laufe der Geschichte. Dabei gibt es immer wieder Überraschungen. Auch hier muss man wieder Jackal erwähnen. Aber auch Allies ständiger Kampf gegen ihr inneres Monster ist sehr interessant zu verfolgen.

Der Schreibstil ist auch hier wieder leicht und gut lesbar. Es gibt keinen langen Einstieg und man ist direkt mitten in der Handlung drin. Und auf den über 500 Seiten, lässt Julie Kagawa wenig Platz um mal durchzuatmen. Sie schreckt auch hier nicht davor zurück so einige Charaktere sterben zu lassen. Manchmal ist das schade aber die Handlung bleibt dadurch immer spannend.

Für mich eine wirklich gelungene Fortsetzung, die sogar den ersten Teil toppt. Ich habe das Buch wirklich verschlungen. Deshalb freue ich mich wirklich sehr auf den dritten Teil und bin schon etwas traurig, dass es dann das letzte Buch über Allie sein wird.

Unsterblich-Tor der Nacht bekommt von mir 5 von 5 Lesekatzen.

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