Rezension zu „Der Winterkönig“

 

Daten:

Der Winterkönig von Bernhard Cornwell – Rowohlt Verlag – 688 Seiten – ISBN 3499246244 – veröffentlicht am 01. September 2008

Inhalt:

Das Königreich Dumnonia im fünften Jahrhundert. Der Großkönig Uther hat in einer Schlacht seinen einzigen legitimen Sohn verloren. Doch seine Schwiegertochter erwartet ein Kind. Als sie niederkommt und das Kind tatsächlich ein Junge ist, ist die Freude bei Uther groß. Doch der Junge Mordred hat einen verkrüppelten Fuß und Uther merkt das seine Zeit bald zu Ende geht. Und so beruft er einen Rat der Könige ein um seine Nachfolge zu bestimmen.
Uther benennt seinen Enkel als Erben und gibt ihm Hüter an die Seite damit Mordred vor Feinden geschützt ist bis er erwachsen ist. Unter diesen Hütern befindet sich auch Uthers illegitimer Sohn Arthur und der Druide Merlin.

Als Uther kurze Zeit nach diesem Rat stirbt, werden die Hüter Mordreds schnell an seine Seite gerufen. Doch ehe sie sich alle versammeln können wird Dumnonia angegriffen. Und so ist es an Arthur wieder Frieden in das Land zu bringen und gegen Mordreds Feinde zu kämpfen.

Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass mir dieses Buch wirklich nicht leicht gefallen ist. Ich finde die Geschichte rund um Arthur eigentlich wirklich spannend und war sehr neugierig darauf wie Bernhard Cornwell das ganze umgesetzt hat.
Aber ich glaube ich war mit der Fülle an Personen und Orten überfordert. Eigentlich bin ich viele Charaktere gewöhnt, denn in der Geschichte wollten immer schon möglichst viele Leute mitmischen. Aber in diesem Buch handelt es sich doch um sehr ungewöhnliche Namen und Orte. So war ich zu großen Teilen gezwungen beim lesen auf die Landkarte oder das Personenverzeichnis zu schauen. Das ist auf Dauer natürlich sehr anstrengend. Und ich muss sagen, dass es einem so natürlich auch schwer fällt wirklich in die Geschichte reinzukommen.

Ich habe mir auch andere Rezensionen angeschaut und einige Leute meinten, dass es schlecht übersetzt ist, denn dieses Buch ist doch oft sehr langatmig. Da ich die englische Ausgabe nicht gelesen habe, kann ich das natürlich nicht beurteilen. Aber mir war dieses Buch auch sehr langatmig. Was aber zum großen Teil wirklich an den Namen lag.
Der Sprachstil hat mir eigentlich gut gefallen. Und die Idee die Geschichte durch einen Erzähler zu beschreiben, hat mir auch wirklich gut gefallen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich mich an die anderen beiden Bücher dieser Arthus Chroniken noch heranwagen soll. Vielleicht sollte ich es erst einmal mit einem ganz anderen Buch von Bernhard Cornwell versuchen.
Bei diesem Buch kam bei mir selten Lesefreude auf leider. Einige Punkte haben mir gefallen. Die Hauptpersonen waren sympathisch und die Sprache war gut gewählt. Aber Aufgrund der vielen komplizierten Namen und Orte habe ich oft den Überblick verloren. Deshalb kann ich dem Buch leider nur 2 von 5 Lesekatzen geben.

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