Rezension zu „Das Vermächtnis des Vaters-Clifton Saga Band 2“

 

Daten:

Das Vermächtnis des Vaters-Clifton Saga Band 2 von Jeffrey Archer – Heyne Verlag – 480 Seiten – ISBN 3453471350 – 9,99€ – veröffentlicht am 09. November 2015

Inhalt:

Band 2 knüpft direkt an die Geschehnisse von Band 1 an. Harry der alles in England hinter sich lassen will, hat eine falsche Identität angenommen ohne zu wissen was ihn erwartet. Gerade in Amerika angekommen, wird er verhaftet und verurteilt.
Seine Familie in Bristol denkt allerdings das Harry gestorben ist. Nur seine große Liebe Emma gibt die Hoffnung nicht auf und macht sich auf die Suche nach Harry.

Auch für Giles ändert sich viel. Der Krieg hat begonnen und Giles beschließt sich in einem zweiten Anlauf freiwillig zu melden. Doch an der Front ist alles anders als die jungen Männer denken und so gerät Giles bald in Gefangenschaft.
Werden die Freunde sich wiedersehen? Und wird sich die Frage das dem Vater von Harry noch klären?

Meine Meinung:

Nachdem Band 1 mich ja sehr geschockt mit einem richtigen Cliffhanger zurückgelassen hat, war ich froh Band 2 schon zuhause zu haben. Also konnte ich direkt erfahren was mit Harry passiert.

Dieses Buch hat eine andere Stimmung im vergleich zum 1. Band. Man merkt, dass die Personen älter und reifer werden. Sie machen ihre Erfahrungen und gehen nicht mehr alles mit dieser jugendlichen Leichtigkeit an.
Das ist anfangs natürlich etwas schwierig, gerade wenn man beide Bücher nacheinander liest. Aber die Story ist so spannend das man sich ziemlich schnell daran gewöhnt hat und eigentlich nur wissen will wie es mit den, zum Teil, lieb gewonnenen Charakteren weitergeht.

Auch in diesem Teil werden die Geschehnisse wieder aus der Sicht von mehreren Personen erzählt. Harry rückt dabei in diesem Band allerdings etwas in den Hintergrund. Dieses Mal erleben wir die meisten Erlebnisse aus der Sicht von Emma. Ich denke das ist auch wichtig für die weitere Handlung. Allerdings bleibt genug Raum für Harry und Giles. Und auch Giles Vater Hugo lässt uns an einigen Dingen teilhaben.

Allerdings muss ich auch in Band 2 sagen, dass ich es schade finde wie manche Charaktere etwas ins Abseits geraten. Natürlich muss man genug Raum für die Hauptpersonen lassen. Aber es gibt doch einige Nebenfiguren die eine wichtige Rolle gespielt haben und von denen man nur nebenbei erfährt. Vielleicht hätte man dafür ein paar Seiten mehr einbauen können.
Das ist für mich aber auch der einzige Kritikpunkt.
Die Sprache ist leicht und flüssig. Es wird alles zügig erzählt aber trotzdem bleibt Platz für anschauliche Beschreibungen.

Mich hat auch Band 2 gepackt und da auch dieser Teil mit einem Cliffhanger geendet hat, heißt es nun warten auf Band 3.
Von mir bekommt „Das Vermächtnis des Vaters“ 4 von 5 Lesekatzen.

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