Rezension zu „Mana Loa-Familienbande“

 

Daten:

Mana Loa – Familienbande von Astrid Rose – CreateSpace Independent Publishing Platform – 364 Seiten – 1481111507 – 10,90€ – veröffentlich am 03.Dezember 2012

Inhalt:

Nina Lorenz ist eine junge Frau, die schon einige Schicksalsschläge in ihrem Leben zu bewältigen hatte. Gerade ist sie mit ihrem Studium fertig und möchte sich nun weiter fortbilden um später für die Kinder – und Frauenrechte zu kämpfen.

Durch die Erlebnisse in Ninas Jugend ist sie sehr verschlossen. Sie möchte niemandem nahe kommen und sich vor allem nicht noch einmal verlieben.
Doch Nina hat eine Gabe. Wenn Nina eine fremde Person berührt, bekommt sie Visionen, die zu einer Aufgabe gehören die Nina zu bewältigen hat um der Person zu helfen.
Als sie durch einen Zufall Thomas McAllister berührt und eine Vision hat, ist sie von nun an, an ihn gebunden um Tom zu helfen. Doch nicht nur die Visionen lassen Nina nicht mehr in Ruhe. Tom berührt ihr Herz wie schon lange kein Mensch mehr und schafft es tatsächlich Nina aus ihrer Isolation herauszuholen.

Gemeinsam mit ihm fliegt Nina nach Hawaii. Ein Ort der nicht nur Toms Heimat ist, denn auch Nina ist dort geboren. Und einmal dort merkt sie schnell das hier der Ort ist zu dem ihre Visionen sie führen. Und das hier das Geheimnis liegt was sie aufzudecken hat. Doch was hat Tom damit zu tun? Und betrifft es wirklich nur ihn?

Meine Meinung:

Ich bin auf Astrid Rose in verschiedenen Büchergruppen bei Facebook aufmerksam geworden. Und ich muss sagen, dass mir Mana Loa direkt vom Cover her gefallen hat. Allerdings dachte ich immer wieder, dass die Thematik nicht ganz meins ist. Oft fallen bei mir Bücher raus weil sie an Orten spielen die mir nicht so zusagen. Hawaii war jetzt nicht direkt so ein Ort aber unbedingt gereizt hat er mich zuerst nicht. Aber immer wieder hatte ich das Cover vor Augen und als Astrid dann ein Gewinnspiel veranstaltet hat, habe ich die Chance genutzt und mitgemacht. Und dann auch tatsächlich gewonnen.

Nun lag das Buch trotz allem einige Zeit auf meinem SUB. Allerdings frage ich mich jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe wirklich warum.
Einmal angefangen konnte ich nicht mehr aufhören. Nina ist ein sympathischer Charakter. Nicht so glatt, sondern mit Ecken und Kanten. Das hat mir gefallen.
Man ist sofort in der Handlung drin und will eigentlich die ganze Zeit nur wissen wie es weiter geht und wo Nina die Visionen hinführen.

Tom ist ein Charakter der nicht immer klar zu deuten ist. Oft fand ich es toll wie er sich um Nina bemüht hat aber manchmal habe ich auch gedacht ob er es wirklich so ehrlich mit Nina meint. Da ist Astrid Rose auf jeden Fall das Spiel mit den Personen sehr geglückt.
Auch die Sprache ist leicht und flüssig zu lesen. Wie oben schon gesagt, ist man direkt im Geschehen drin. Trotzdem ist alles ausführlich und sehr bildlich beschrieben.

Obwohl ich nie bewusst ein Buch ausgewählt hätte welches auf Hawaii spielt, habe ich mich am Handlungsort direkt wohlgefühlt beim lesen.
Auch der Spannungsbogen ist super umgesetzt worden. Natürlich rätselt man die ganze Zeit mit und entwickelt beim lesen die ein oder andere Theorie. Aber ich muss sagen, auch wenn ich einige Sachen vermutet habe, war die Auflösung am Ende doch überraschend.

Für mich war Mana Loa – Familienbande wirklich ein überraschend, tolles Buch. Und ich freue mich, dass es auch schon einen zweiten Teil gibt, den ich bald lesen werde.

Von mir bekommt Mana Loa – Familienbande 4 von 5 Lesekatzen. Ein tolles Buch was wirklich überrascht!!

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